Das Castillo-Morales-Konzept ist ein umfassendes,
neurophysiologisch orientiertes Therapiekonzept für Kinder (und
Erwachsene) mit kommunikativen, sensomotorischen und
orofazialen (Mund-und Gesichtsbereich) Beeinträchtigungen durch
angeborene oder erworbene Ursachen wie z.B.: Syndrome wie
Trisomie 21, Charge, Frühkindliche Hirnschädigung mit verminderter oder erhöhter Muskelspannung.
Therapeutischer Ansatz:
- Die Behandlungen finden auf Augenhöhe statt und möglichst alle Beteiligten werden mit einbezogen
- Kommunikation als Basis: Sprache und Sprechen sind nur ein Teil der Kommunikation, Blickkontakt, Mimik, Gestik und Berührungen gehören ebenso dazu
- Es werden Wege aufgezeigt, sich Entwicklungsschritte auf unterschiedlichen Ebenen selbst und individuell zu erarbeiten
z.B. durch Umfeldgestaltung - Bewegungsabläufe werden spürbar und dadurch erlernbar gemacht.
- In der Therapie werden propriozeptive und taktile Erfahrungen durch Behandlungstechniken wie Zug, Druck und Vibrationen genutzt.
- Hilfsmittelberatung zur Unterstützung der Autonomie im Alltag
Ziele:
- werden gemeinsam und Ressourcen orientiert besprochen
- Eigenes Handeln ermöglichen und die Selbstwirksamkeit erfahren
- Die Erweiterung der Wahrnehmung, Mobilität (Aufrichtung, Bewegungsabläufe) und Kommunikationsfähigkeit zur größtmöglichen Teilhabe in unterschiedlichen Bereichen
- Aktivierung und Regulierung der orofazialen Strukturen zur Förderung z.B. des Saugens, Schluckens, der Speichelkontrolle, Essen/Trinken
- Stärkung der elterlichen Kompetenz
Gegründet wurde das Konzept von Dr. Castillo-Morales einem
Rehabilitationsarzt aus Argentinien, dem Kommunikation ein ganz
besonderes Anliegen war:
„Schweigt die Kommunikation, dann schweigt auch bald die Seele.“
Nähere Informationen: www.castillomoralesvereinigung.de
